BSW/BfN hakt nach: So geht es mit neuen Spiel- und Begegnungsangeboten in Neubrandenburg weiter
Die Fraktion BSW/BfN setzt sich dafür ein, dass die Wünsche der Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger nicht in Schubladen verschwinden. Deshalb hat Ratsherr Jens Kreutzer mit einer Anfrage an den Oberbürgermeister nachgehakt, wie es nach der erfolgreichen Online-Befragung zu neuen Spiel- und Begegnungsangeboten im öffentlichen Raum konkret weitergeht.
Im Mittelpunkt der Anfrage standen drei entscheidende Fragen:
- Wann werden konkrete Standorte ausgewählt?
- Welche Finanzierungsmodelle kommen infrage?
- Kann Crowdfunding Bürgerinnen und Bürger stärker an der Umsetzung beteiligen?
Verwaltung nennt Zeitplan
Nach Angaben der Stadtverwaltung werden im zweiten Halbjahr 2026 mögliche Standorte geprüft, Gespräche mit potenziellen Partnern geführt und verschiedene Finanzierungs- sowie Fördermöglichkeiten bewertet. Ziel ist es, dass zur nächsten Spielplatzsaison erste neue Angebote zur Verfügung stehen.
Bürgerbeteiligung auch bei der Finanzierung möglich
Besonders erfreulich ist die Antwort der Verwaltung auf die Frage nach alternativen Finanzierungswegen. Demnach sind Crowdfunding und vergleichbare Spendenaktionen grundsätzlich möglich. Ebenso können Vereine, Stiftungen oder Fördervereine als Träger entsprechender Projekte auftreten und zweckgebunden Mittel für die Umsetzung bereitstellen. Voraussetzung sind die gesetzlichen Vorgaben und entsprechende Beschlüsse der Stadtvertretung.
Die Stadt verweist zudem darauf, dass bereits in der Vergangenheit kleinere Projekte – beispielsweise die plattdeutschen Ortseingangsschilder oder Friedensfahnen – erfolgreich durch Spendenaktionen unterstützt wurden. Nach Einschätzung der Verwaltung stärkt eine solche Beteiligung die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt.
BSW/BfN bleibt am Thema
Für die Fraktion BSW/BfN ist klar: Gute Ideen aus der Bürgerschaft verdienen eine zügige Umsetzung. Kinder, Familien und alle Generationen profitieren von attraktiven Spiel-, Bewegungs- und Begegnungsangeboten im öffentlichen Raum. Deshalb werden wir den weiteren Planungsprozess konstruktiv begleiten und darauf achten, dass aus den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung konkrete Projekte werden.
Bürgerbeteiligung darf nicht mit einer Umfrage enden – sie muss sich in sichtbaren Verbesserungen für unsere Stadt widerspiegeln.

